Hundeallergien

Ratgeber >> Hundeallergien

Futtermittelallergie

Man geht davon aus, dass etwa 10% aller allergischen Hauterkrankungen auf unverträgliche Nahrungsbestandteile zurückzuführen sind. Für viele Hundebesitzer ist das Thema “ Futtermittelallergie “ deshalb von größtem Interesse, insbesondere weil sie in solchen Fällen in der Lage sind, selbst etwas für die Gesundheit ihrer Hunde zu tun. Die Hauptsymptome einer Futtermittelallergie sind meist Juckreiz an Rücken, Kopf, Gesicht oder Analgegend, sehr oft verbunden mit beidseitigem Ohrenzwang. Der Hund versucht verzweifelt, sich mit den Pfoten an den juckenden Hautstellen zu kratzen oder sich an verschiedenen Gegenständen zu scheuern. Dabei wird die Haut des Hundes oft stark in Mitleidenschaft gezogen, dass offene Stellen und Hautverkrustungen entstehen. Weitere Folgen sind häufig Durchfall und Erbrechen, verbunden mit Mattigkeit und Müdigkeit. Aber Vorsicht, solche oder ähnliche Symptome können auch bei anderen Allergietypen, wie Atopie, Flohbissallergie oder auch Arzneimittelallergie, auftreten.
Sie sollten daher in jedem Fall zuerst einen Tierarzt aufsuchen, der die tatsächliche Ursache feststellt.

Was können Sie tun?

Zunächst muss festgestellt werden, welche Nahrungsbestandteile die Allergie auslösen. Als Allergieauslöser kommen grundsätzlich alle im Futter enthaltenen Bestandteile in Frage. Oft sind dies Duft-, Lock-, Aroma- und Konservierungsstoffe, Rindfleisch, Molkereierzeugnisse, verschiedene Getreide usw. Da, wie gesagt, jeder Nahrungsmittelbestandteil in Frage kommen kann, muss nun mit Hilfe einer “Suchdiät“ genau der Nahrungsbestandteil “herausgefiltert“ werden, der die Allergie auslöst. Das hört sich schwieriger an, als es in Wirklichkeit ist. Als erste Maßnahme müssen Sie Ihren Hund 2 Tage fasten lassen, damit sich der Darm des Hundes von allen bisher verwendeten Nahrungsmitteln befreien kann. Sie können sicher sein, dass Ihrem Hund dadurch kein Schaden zugefügt wird. Hat der Hund diese Fastenstage hinter sich, wird mit der “Suche” begonnen. Füttern Sie zunächst für einige Tage ausschließlich pflanzliche Kost, z. B. vorgekochten Reis mit frischen, zerkleinerten Möhren oder auch ein fertiges, rein vegetarisches Spezialprodukt. Setzt bis dahin kein erneuter Juckreiz ein, können Sie vorsichtig Honig und ein Distelöl hinzufügen. Von solch einem Futter wird der Hund schon einigermaßen satt. Haben Sie damit Erfolg, dürfen jetzt schrittweise eiweißhaltige Futterbestandteile, wie Geflügel- und Lammfleisch oder auch frischer Quark, hinzugefügt werden. Testen Sie weitere Nahrungsbestandteile, aber immer nur Schritt für Schritt, und warten Sie jeweils ca. 4 Tage ab, damit Sie sofort erkennen, wenn der Juckreiz erneut eintritt. So können Sie mit der Zeit genau feststellen, welche Nahrungsmittel von Ihrem Hund nicht vertragen werden. Auf diese Weise können Sie auch ein gutes Fertigfutter ausfindig machen, das Ihr Hund fortan verträgt.

Zurück zum Ratgeber.

Cookie-Einstellung

Bitte treffen Sie eine Auswahl. Weitere Informationen zu den Auswirkungen Ihrer Auswahl und unseren Daten finden Sie unter Hilfe, in unserer Datenschutzerklärung und im Impressum.
Ihr Tierheim-Team

Treffen Sie eine Auswahl um fortzufahren

Ihre Auswahl wurde gespeichert!

Hilfe

Hilfe

Um fortfahren zu können, müssen Sie eine Cookie-Auswahl treffen. Nachfolgend erhalten Sie eine Erläuterung der verschiedenen Optionen und ihrer Bedeutung.

  • Alle Cookies zulassen:
    Jedes Cookie wie z.B. Tracking- und Analytische-Cookies.
  • Nur First-Party-Cookies zulassen:
    Nur Cookies von dieser Webseite.
  • Keine Cookies zulassen:
    Es werden keine Cookies gesetzt, es sei denn, es handelt sich um technisch notwendige Cookies.

Sie können Ihre Cookie-Einstellung jederzeit hier ändern: Add a pet. Add a pet

Zurück