Kleintiere: Degus

Degus

  • Degus sind sehr soziale Tiere, Sie sollten sie also mindestens zu zweit halten.
  • Achten Sie vor der Anschaffung darauf, dass Sie keine Tierhaar- oder Heuallergie haben.
  • Haben Sie genug Geld für die Ausstattung, den Tierarzt und eine Urlaubsbetreuung für Ihre Tiere? Eine häufige Krankheit bei Degus ist z. B. Diabetes, diese entsteht durch zu süßes Futter. Die Anzeichen für Diabetes sind vermehrte Flüssigkeitsaufnahme und gesteigerter Appetit, Gewichtsveränderung und Linsentrübung. Anzeichen für andere Krankheiten können apathisches Verhalten, schweres Atmen, Speichelfluss, Augenveränderungen oder z. B. Krämpfe sein. In jedem Fall sollte man umgehend einen Tierarzt aufsuchen, da Degus schnell abbauen und kaum Reserven haben.
  • Degus brauchen viel Platz zum Spielen, Klettern und Graben. Auch haben sie ständig wachsende Zähne und brauchen etwas zum Nagen. Bitte verwenden Sie nur Holz, da Plastik sehr schädlich sein kann. Der Käfig sollte über mehrere Etagen verfügen und keine Kunststoffteile haben, da Degus diese mit Leichtigkeit durchnagen können. Sie brauchen viele Versteck- und Fluchtmöglichkeiten, Schlafhäuschen und verschiedene Aussichtsplattformen, von wo aus sie sich mehr Überblick verschaffen können. Bei dem Standort des Käfigs müssen Sie beachten, das Degus sehr empfindlich auf Zugluft und Lärm reagieren.
  • Für die Fellpflege sollten Sie Ihren Degus ein Sandbad zur Verfügung stellen. Bei dem Sandbad ist drauf zu achten, dass es sich ausschließlich um speziellen Badesand handelt, denn scharfkantiger Sand kann zu Hautverletzungen führen
  • Degus können bis zu 9 Jahre alt werden.
  • Das wichtigste Futter ist Heu. Dieses verwenden Degus auch, um ihr Nest auszupolstern. Ergänzend sollten Sie Kräuter, Gemüse oder Salate füttern. Gelegentlich können sie auch Insekten o. ä. verfüttern, das ist aber nicht zwingend notwendig. Vorsicht bei Obst: Degus sind sehr anfällig für Diabetes. Also bitte kein Obst füttern.
  • Bitte beachten sie im Umgang mit Degus, dass Sie diese niemals am Schwanz packen, da die Schwanzhaut sonst abreißen kann. Am besten nimmt man sie mit einem Griff um den Bauch und bildet mit der zweiten Hand ein „Dach“ über dem Rücken des Degus.

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